Chronik der Maristenfeuerwehr - Jugendfeuerwehr Mindelheim
Die Maristenfeuerwehr - eine Alternative zur Jugendarbeit!

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Der aller erste Versuch eine Schulfeuerwehr zu gründen startete schon im Jahre 1941/42. Diese Schulfeuerwehr ist aber leider nicht durch die Maristen organisiert worden und deshalb haben sich die Mitglieder der Schulfeuerwehr nach kurzer Zeit wieder getrennt; das Projekt einer eigenen Schulfeuerwehr war damit gestorben.

Denn einen Verein zu gründen, das hört sich vielleicht einfach an, ist aber mit vielen Aufgaben und Pflichten verbunden. Zudem ist Optimismus und großes Engagement nötig.

Im Februar 1991 wurde deshalb ein weiterer Versuch gestartet, eine Freiwillige Betriebsfeuerwehr im Rahmen der Jugendarbeit im Maristen - Internat und am Maristenkolleg Mindelheim mit Hilfe der Maristen zu gründen. Leider scheiterte dieser Versuch vorerst, aber schon im September 1992 wurde ein neuer Versuch gewagt, eine Internatsfeuerwehr zu gründen. Dies kam trotz allem Pessimismus gut an. Die Auflösung der „Brüderfeuerwehr“ in Furth bei Landshut kam uns gelegen. Mit der von dort erlangten Ausrüstung konnte gleich ein wichtiger Grundstock gelegt werden. Weitere Ausrüstungsgegenstände gingen auch aus dem Kloster St. Ottilien in unseren Besitz über. Mit dieser „Grundausrüstung“ wurde bereits eifrig zu Werke gegangen.

Im Vorfeld wurde nach längeren Gesprächen mit den erfahrenen Feuerwehrleuten der Mindelheimer Feuerwehr und deren Zusicherung, uns als Paten zur Seite zu stehen, eine Gruppe von 18 Schülern in die Internatsfeuerwehr aufgenommen. Dieser zweite Versuch nahm mehr und mehr Gestalt an. Räume, die früher als Schreibmaschinensaal und Band-Proberaum dienten, wurden für unsere Zwecke neu eingerichtet. Ebenso wurden durch die tatkräftige Mithilfe von Freiwilligen ein Personengezogener TSA (Tragkraftspritzenanhänger) und mehrere Spinde, die aus alten Duschtrenntüren entstanden sind, gebaut. Als erstes Fahrzeug diente ein ausrangierter Gepäckwagen der Deutschen Bundesbahn, der in mühseliger Kleinarbeit und Eigenregie zum Feuerwehrwagen umgebaut wurde.

So konnte am 2. Februar 1993 eine öffentliche Gründungsfeier mit offizieller „Anhängerweihe“ (umgebauter Eisenbahngepäckhandwagen) stattfinden. Die Ausbildung erfolgte bis Juni 1993 zweimal pro Woche in je zwei Stunden und wurde von zwei Feuerwehrangehörigen der Stadt Mindelheim auf freiwilliger Basis unterstützt. Um jetzt im zweiten Jahr der stetig wachsenden Nachfrage an Plätzen in der mittlerweile umbenannten MARISTENFEUERWEHR nachzukommen, wurde der Personenstab auf 30 Aktive aufgestockt. Die Übungs- und Ausbildungsdienste der Maristenfeuerwehr wurden nun von drei erfahrenen Feuerwehrmännern der Stammgruppe der FF Mindelheim geleitet. Als Dank für die Starthilfe und die von der FF Mindelheim geleistete Jugendarbeit wurde auch Stadtschülern der Eintritt in die Maristenfeuerwehr (Internatsfeuerwehr) ermöglicht. Die Stadt verfügte bis dahin über keine eigene Jugendfeuerwehr bzw. Nachwuchsarbeit für Feuerwehrinteressierte. Leider musste in diesem Zuge der Übungsdienst vorerst auf einmal pro Woche reduziert werden. Der zweite Termin wurde von der Nachwuchsgruppe wahrgenommen.

Im Mai 1994 wurde der Übungsdienst nur noch am Dienstag abgehaltet, da die beiden Gruppen ihre Erfahrungen, Tipps und Trick so besser austauschen konnten und die Kameradschaft gestärkt wurde. Im selben Jahr ist dann ein Mannschaftstransportwagen, der von den Maristen in Liechtenstein, die ihr Kloster dort aufgeben mussten, übernommen worden. Dieser Wagen ist einwenig umlackiert, ein Blaulicht und ein Martinshorn angebracht worden und dann war es unser erster Mannschaftstransportwagen. Obwohl die Maristenfeuerwehr durch die Leitung des Maristen – Internates wohlbehütet und sicher geführt wurde, war der Rechtsstatus mit einem großen Fragezeichen versehen. Um dieses Problem zu lösen wurde die Maristenfeuerwehr in die FF Mindelheim integriert, behielt aber ihren eigenen Jugendfeuerwehrstatus und blieb auch beim Maristen - Internat.

So wurde am 5. November 1994 ein weiterer Meilenstein in der Entwicklung zur mittlerweile größten Jugendfeuerwehr Schwabens erreicht, bei der die Maristenfeuerwehr als offizielle Jugendfeuerwehr der Stadt Mindelheim von ihrer einstigen Patenwehr anerkannt, und mit allen Rechten und Pflichten in ihre Reihen aufgenommen wurde. Zu diesem Zeitpunkt betreuten vier Ausbilder und zwei Jugendwarte die mittlerweile auf 35 Mann angewachsene Jugendfeuerwehr bei wöchentlichen Übungen. Ein Feuerwehrfahrzeug und drei Anhänger standen der Jugendwehr nun zur Verfügung. Durch Freiwillige Ferienjobs, die die Mitglieder der Maristenfeuerwehr leisteten, wurde es möglich, die ersten Ausrüstungsgegenstände, die nötig waren, zu finanzieren. Die Beschaffung der anderen Ausrüstungsgegenstände bis hin zu dem Aufbau eines Gerätehauses sind durch Zuschüsse, Spenden sowie durch den Maristenorden und der Stadt Mindelheim, aber auch insbesondere durch Eigenarbeit und Eigeninitiative der Jugendfeuerwehrmitglieder und deren Betreuer ermöglicht worden. Es fanden auch zugleich mehrere Albanien-Konvois statt, bei der die Maristenfeuerwehr tatkräftig anpackte. Aber auch viele Angehörige der FF Mindelheim und ein Förderverein unterstützen die Maristenfeuerwehr mit allen Mitteln. So waren alle Jugendliche selbst beim Bau des Gerätehauses und den übrigen Räumlichkeiten mit integriert. Hierdurch wurde der Teamgeist und die Integration in die Gemeinschaft besonders gefördert.

Am 4. Mai 1996 konnte dann das neue Gerätehaus mit Vorbau, der als Fahrzeughalle diente, eingeweiht werden. Zu unserem Glück, erwarben wir im Oktober 1996 von der Feuerwehr Ötingheim ein Fahrzeug LF 8 TS (Baujahr 1967). Dieses mussten wir noch einwenig überholen, bevor es zum Übungsdienst zugelassen wurde. Ein erfreulicher Auftakt für das Bestehen der Jugendfeuerwehr war geglückt! Inzwischen wechselte ein Drittel unser Mannschaft zur Patenwehr (FF Mindelheim) und ein weiters Drittel in die Feuerwehren des Landkreises über. Jetzt war die Maristenfeuerwehr an ihre Grenzen gestoßen, denn die Mannschaft bestand nun aus 45 Jugendfeuerwehrmitgliedern.

Nun kommen wir schon zur Gründungsphase der Notfallseelsorge. Unser Garnisionsgeistlicher Frater Gerhard ist zum Bischöflichen Beauftragten für die Notfallseelsorge in der Diozöse ernannt worden. Er gründete mit Hilfe von der Maristenfeuerwehr die Notfallseelsorge im Unterallgäu. Mit Rat und Tat wurde natürlich unser Garnisionsgeisttlicher von der Maristenfeuerwehr unterstützt. Wir halfen bei Fahrdienste aus, erledigten den Schriftverkehr und halfen noch bei weiteren Aufgaben aus.

Im Juni 1997 fand dann das erste Partnerschaftszeltlager in Mindelheim mit unseren Partnerschaftsfeuerwehren Tramin und Schwaz statt. Da der Mannschaftstransportwagen der Jugendfeuerwehr und zugleich der Notfallseelsorge schon 16 Jahre auf dem Buckel hatte, entschloss sich der Verwaltungsrat einen Ersatz anzuschaffen. Dieser ist durch Spenden finanziert worden. Zur Jugendfeuerwehr zählten zu diesem Zeitpunkt 27 Jugendliche, die an 50 Übungen im Jahr ungefähr 1600 Übungsstunden absolvierten.Am 28. April 1998 war es dann soweit: Unser neuer Mannschafts-transportwagen (Mercedes Vito) wurde eingeweiht.

Doch schon im März 1999 mussten wir unsere schönen Räume beim Maristen - Internat für kurze Zeit aufgeben. Um für die Renovierungsarbeiten und den Umbau unseres Feuerwehrhauses Platz zumachen, zogen die 30 Aktiven der Mindelheimer Jugendfeuerwehr in einen Bauernhof beim Bildungshaus St. Josef um. Wochenlang hat die Jugendfeuerwehr selbst Hand angelegt, um die Räumlichkeiten einzurichten und schöner zu gestalten. Glücklicherweise hatte die Maristenfeuerwehr etliche Handwerker in der Truppe, die die Arbeiten fachkundig ausführen konnten. So entstand das Schmuckstück des Jugendfeuerwehrhauses, unser Stüberl mit gemütlichen Eckbänken und einem alten, schmiedeeisernen Ofen. Besonders fällt ein schönes Deckengebälke auf, das ebenfalls selbst gemacht wurde. In dem so genannten Stüberl wurden mehr als 6000 Arbeitsstunden der Maristenfeuerwehr investiert und selbst geleistet. Der Umbau wurde abgeschlossen und die Einweihungsfeier vom Neubau bzw. Umbau des Jugendfeuerwehrhauses fand dann endlich im Februar 2000 statt.

Am 18. Oktober 2003 war es dann so weit, „Seine Heiligkeit Papst Johannes Paul II. erteilt der Maristenfeuerwehr um gute Kameradschaft und Ausdauer seinen besonderen apostolischen Segen als Unterpfand göttlicher Huld und Gnaden.“ Die Segensurkunde wird normalerweise nur an Einzelpersonen verliehen; doch anlässlich seines Pontifikats wurden auch Vorschläge von ehrenamtlich engagierten Organisationen von Johannes Paul II. genehmigt. So erhielt die Maristenfeuerwehr zur Segensurkunde noch eine päpstliche Fahne dazu. Damit darf sie sich in Zukunft „Päpstliche Jugendfeuerwehr“ nennen.

Am 30. Juni 2004 kam es zur Ablösung unseres LF 8. Wir bekamen als Ersatzbeschaffung ein gebrauchtes Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF). Zu dieser Anschaffung wurden wir eigentlich durch das Gesetz und dem Tüv gezwungen. Das neue TSF und zugleich die neue Pumpe TS 6-6, die durch verschiedene Spenden finanziert wurde, wurde am 4. Juli 2004 eingeweiht. Auch bei der Pumpe kam der Feuerwehr ein Paragraph in die Quere. Jugendliche dürfen bis 16 Jahre nicht mehr als eine TS 6-6 tragen. Deshalb wurde unsere alte TS 8-8 Pumpe, die zur FF Mindelheim wechselte, durch eine TS 6-6 ausgetauscht. Im Juli 2004 fand auch das Städtepartnerschaftszeltlager wieder in Mindelheim statt.

Am 15. August 2005 ging es zum Weltjugendtag nach Köln. Denn als „päpstliche Jugendfeuerwehr“ halfen wir mit, die Sicherheit von Papst und Pilgern sicher zu stellen. Wir waren an den Poller Wiesen und am Marienfeld stationiert. Untergebracht war die Jugendfeuerwehr bei der Feuerwache 10 in Köln. Denn unsere Aufgaben sind nicht nur Retten, Bergen, Schützen und Löschen. Wir beteiligen uns auch jedes Jahr zusätzlich im Bereich Umweltschutz oder bei anderen Projekten. So stand im Jahr 2005 als Umweltprojekt die Mithilfe zur Beseitigungen der Murenabgängen in den Liechtensteinischen Alpen im Fürstentum Liechtenstein im Vordergrund. Auch im Kampf gegen Hochwasser ist die Maristenfeuerwehr regelmäßig im Einsatz.
Das beliebte Städtepartnerschaftszeltlager fand wieder in Tramin (Italien, Südtirol) im Juli 2006 mit der Partnerstadt Schwaz und Mindelheim statt.

Da für den Mannschaftstransportwagen der Jugendfeuerwehr und zugleich der Notfallseelsorge ein super Angebot der Freiwilligen Feuerwehr Siebnach Vorlag lag, entschloss sich der Verwaltungsrat den Mannschaftstransportwagen (Mercedes Vito) zu verkaufen und eine Ersatzbeschaffung des neueren Models (Mercedes Vito)anzuschaffen. Im Dezember 2006 konnten wir dann den neuen Mannschaftstransportwagen in Auftrag geben.

Unter dem Motto: „Zusammen sind wir 160 Jahre“ (145 Jahre FFW MN und 15 Jahre JF) startete die Maristenfeuerwehr – Jugendfeuerwehr Mindelheim mit der Freiwilligen Feuerwehr Mindelheim ein Festwochenende mit der Einweihung des neuen Mannschaftstransportwagen (Mercedes Vito)für die Jugendfeuerwehr Mindelheim.

Im September 2007 ist unser (Mit-) Gründer unserer Maristenfeuerwehr Frater Gerhard Ippisch von Mindelheim nach Recklinghausen versetzt worden. Für unsere zweite Gruppe, die bis dahin eine TS 5-2 besessen hatte und ihren Geist Ende 2008 aufgab, konnten wir im Juni 2009 eine neue Tragkraftspritze TS 6-6 in Bebtrieb nehmen. Zugleich starteten wir im Juni 2009 das Projekt „Renovierung der Fahrzeughalle“.

Bis heute findet jeden Dienstag unsere Übungsabende statt. Zurzeit haben wir eine Mitgliedstärke von 30 Aktiven Jugendfeuerwehrmitglieder erreicht. Den Übungsdienst bzw. Übungsabende, aber auch die Freizeitangebote bereiten Jugendliche, die vor einiger Zeit die Maristenfeuerwehr verlassen haben und zur Stammwehr übergewechselt sind, selbst vor. Die Leitung haben zurzeit unsere zwei Jugendwarte Christian Heimpel und Markus Ellenrieder unter sich. Unterstützt werden sie tatkräftig vom Jufo-Team (Jugendfeuerwehrverwaltungsrat).

Hier nun eine Zusammenfassung über die Jugendwarte, oder auch anders gesagt, die die Leitung der Maristenfeuerwehr übernommen haben. Bei der Gründung im Februar 1991 bis Juli 1997 waren Frater Gerhard Ippisch, Wilhelm Fischbach und Alexander Möbus für die Maristenfeuerwehr zuständig. Aber schon im August 1997 sind dann die Jugendwarte Andreas Eisele und Tobias Hötzel gekommen undübernahmen die Aufgaben der vorherigen Jugendwarten. Abgelöst wurden sie dann im Mai 2002 von Christoph Hohenleitner und Tobias Heller. Seit August 2004 sind nun an der Macht Daniel Birk und Christian Heimpel. Bevor die beiden Jugendwarte wurden, haben sie die Kleiderkammer geführt und hatten schon zuvor unentwegt die führigen Jugendwarten unterstürzt. Im April 2006 entschloss sich der Jugendwart Daniel Birk sein Amt als Jugendwart aufzugeben. Sein Nachfolger wurde Christian Häfele, der sein Amt bis September 2009 machte. Der bisdahin zweite Jugendwart, Christian Heimpel wurde nun zum ersten Jugendwart ernannt. Als zweiter Jugendwart ist seit Oktober 2009 Markus Ellenrieder. ernannt worden.

Die Jugendfeuerwehr am Maristenkolleg ist nicht nur eine Nachwuchsorganisation der Freiwilligen Feuerwehr Mindelheim; sie bietet ihren Mitgliedern hauptsächlich allgemeine Jugendarbeit und eine optimale Integration in unsere Gesellschaft bassierend auf der Förderung Soziale und Ehrenamtliche Engagemente. Das Freizeitangebot ist enorm. So nimmt die Mannschaft in den Sommermonaten bei Zeltlagern, Floßfahrten auf der Mindel und Biketouren teil oder beteiligt sich an Aktivitäten der Partnerfeuerwehren (Tramin in Südtirol und Schwaz in Tirol). Aber auch in den Wintermonaten kommt keine Langeweile auf. Damit die Jugendlichen die Probleme in der Gesellschaft kennen lernen., beteiliget man sich auch aktiv an Spendenaktionen und an weitere Organisationen, so zum Beispiel bei der Albanienhilfe (1998/99), Beseitigung von Muranabgängen (2005), Mithilfe am Weltjugendtag (2005) und noch viele, viele weiteren Aktionen. So unternimmt die Maristenfeuerwehr auch jedes Jahr eine „Härtetour“ zur Winterhütte nach Silum in Liechtenstein. Dabei werden Jugendliche bei einer dieser Touren auf Ausdauer, Widerstandsfähigkeit und Kameradschaftsgeist getrimmt.

Bleibt zum Schluss nur noch die Feststellung zu sagen, dass hier eine sinnvolle Einrichtung geschaffen wurde, die hoffentlich für immer bestehen bleibt. Auch wenn die jetzige Jugendfeuerwehr Mindelheim weiterhin ihren Status als Maristenfeuerwehr beibehalten wird, so sind doch die Hauptfeuerwehr oder auch Patenfeuerwehr (Freiwillige Feuerwehr Mindelheim) und die Jugendfeuerwehr (Maristenfeuerwehr oder auch päpstliche Jugendfeuerwehr) eine Einheit, die zusammen gehört. Dies passt dann auch zu unserem Wahlspruch: „Maristenfeuerwehr - Eine starke Truppe“ oder „Gott zur Ehr, und dem Menschen zur Wehr“ geht es in maristischem Sinn weiter.

Christian Heimpel (Jugendfeuerwehrwart)
Februar 2010

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 


2017 Jugendfeuerwehr Mindelheim - Freiwillige Feuerwehr Mindelheim e.V.